Hans-Heinrich Ehlen

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Zevener Zeitung vom 05.03.2015

Workshop zum MLK geplant

Zevener Politiker und Ärzteschaft diskutieren mit der niedersächsischen Sozialministerin Cornelia Rundt

ZEVEN. Zevens Bürgermeister Hans-Joachim Jaap hat für Sonnabend, 14.März, einen allerdings nicht öffentlich tagenden Workshop zum Martin-Luther-Krankenhaus Zeven (MLK) einberufen. Auch das niedersächsische Sozialministerium hat signalisiert, dass es sich mit einbringen möchte. Das teilt der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Heinrich Ehlen jetzt in einem Presseschreiben mit.

Denkbar wäre demnach durchaus, dass in Zeven ein Pilotprojekt für medizinische Versorgung in Niedersachsen entstehen könnte. Interessiert habe der Referatsleiter Dr. Robbers bereits zu dem Workshop zugesagt.
Zwei Ziele sollen laut Ehlen mit dem Workshop verfolgt werden. Zum einen werde es um die Zusammenarbeit der niedergelassenen Ärzte mit dem MLK gehen. Wie können Praxen mit dem Krankenhaus verbunden werden? Wie könne die Zusammenarbeit der niedergelassenen Ärzte mit dem Krankenhaus verbessert werden?
Zum anderen soll mit dem von Hans-Joachim Jaap ins Leben gerufenen Runden Tisch erörtert werden, wie das MLK neben der Förderung durch den Landkreis und das Land noch unterstützt werden kann. Es soll dabei über die Gründung eines Fördervereins beziehungsweise einer Stiftung für das MLK diskutiert werden. Die Sachlage für die Gesundheitsversorgung in Zeven sei klar: Ohne Krankenhaus komme das Land seinem Versorgungsauftrag nicht mehr nach. Die CDU/FDP-Gruppe habe sich ausführlich mit dem aktuellen Sachstand zum Martin-Luther-Krankenhaus (MLK) auseinandergesetzt und die Botschaft begrüßt, die Zevens Bürgermeister Hans-Joachim Jaap (CDU) nach seinem Gespräch mit dem Staatssekretär Jörg Röhmann (SPD) aus Hannover mitbrachte. Das Land werde das MLK nicht aus dem Krankenhausplan herausnehmen.

„Konstruktive Gespräche“

In einer konstruktiven Gesprächsrunde mit Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD), Staatssekretär Röhmann und dem Referatsleiter für den Bereich Krankenhäuser, Dr. Boris Robbers, hätten Zevener Ärzte und Politiker noch einmal deutlich die Bedeutung des MLK für die Bevölkerung in der Mitte des Landkreises Rotenburg/Wümme sowie der gesamten Region herausgestellt. Stellvertretend für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte des Notdienstbezirkes Zeven und des MLK waren Dr. Natalja Vetoskin, Ulf-Johannes zum Felde, Dr. Oliver Johns, Dr. Matthias Schacht, Dr. Lutz Thoerner und Dr. Wolfgang Trescher zusammen mit Hans-Heinrich Ehlen, dem Kreistagsabgeordneten Bernd Wölbern (SPD), Bürgermeister Hans-Joachim Jaap sowie Christoph Reuther von der Samtgemeinde Zeven in die Landeshauptstadt gefahren.
Einhelliger Tenor der Ärzteschaft sei gewesen, dass die medizinische Versorgung am Standort Zeven auf keinen Fall durch eine ambulante Versorgung in Form eines Medizinisches Versorgungszentrums (MVZ) oder eines Gesundheitszentrums kompensiert werde. Eine Abschaffung der 24-Stunden-Bereitschaft wäre für Zeven nicht tragbar. Auch zeige die Erfahrung, dass Patienten sich eher von ihren Hausärzten behandeln lassen, als ein MVZ aufzusuchen. Wünschenswert wäre es, wenn Strukturen geschaffen werden, die die ambulante und stationäre Zusammenarbeit verbessern. (ZZ/js)

„Einhelliger Tenor der Zevener Ärzteschaft war, dass die medizinische Versorgung am Standort Zeven auf keinen Fall durch eine ambulante Versorgung kompensiert werden kann.“ MDL HANS-HEINRICH EHLEN (CDU)

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