Hans-Heinrich Ehlen

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Zevener Zeitung vom 23.12.2015

Voller Akku binnen Minuten

Feinkostmolkerei Elsdorf weiht Ladestation für Elektrofahrzeuge ein – Kostenlos zugänglich

VON JOACHIM SCHNEPEL

ELSDORF. Noch kurz vor dem Fest weihte die Feinkostmolkerei Elsdorf jetzt eine Ladestation für Elektrofahrzeuge ein. Sie steht allen Besitzern und Nutzern eines Elektroautos ab sofort kostenlos zur Verfügung – und das rund um die Uhr.

Zu der Einweihung hatte sich auch einiges an regionaler Prominenz eingefunden, darunter der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Heinrich Ehlen aus Kalbe, weiterhin der Bürgermeister der Samtgemeinde Zeven, Jürgen Husemann und sein Wirtschaftsförderer Christoph Reuther sowie der Elsdorfer Bürgermeister Heinrich Willenbrock. Sie alle wünschten den Verantwortlichen der Molkerei, den Geschäftsführern Holger Battling und Thomas Müller, viel Glück und Erfolg mit dem Projekt.
Effizientes Energiemanagement sei für das zur Bauer-Gruppe in Wasserburg am Inn gehörende Molkereiunternehmen sehr wichtig, wurde bei der Präsentation durch Holger Battling und Thomas Müller deutlich. So würden jährlich beispielsweise 360 000 Kubikmeter Abwasser selbst gereinigt. Die Eigenstromerzeugung beläuft sich demnach auf 50 Prozent. Das seien rund 8 Billionen Kilowattstunden als Basis, der Rest erfolge als Zukauf. 90 Prozent der Abwärme werden nach Angaben der Geschäftsleitung am Standort genutzt – sozusagen als Abfall der Eigenstromerzeugung.

Komplette Eigenerzeugung

Auch die komplette Eigenerzeugung der Sekundärenergien erfolge am Standort Elsdorf, darunter Prozesskälte und Wärme, Raumkälte, Druckluft und Wasseraufbereitung.
Diverse Energie-Effizienzprojekte wurden in den vergangenen Jahren am Standort realisiert. Unter anderem hat sich das Unternehmen die Reduktion von Kohlendioxid auf die Fahnen geschrieben, rund 5000 Tonnen pro Jahr in den Jahren 2006 bis 2014. Das entspricht rund 15 Gigawattstunden Strom und Gas oder 650 Einfamilienhäusern. Da war es nur ein kleiner Schritt bis zur jetzt installierten „Tankstelle“ für Elektro-Autos. Die 43-Kilowatt- Ladestation wurde von Mitarbeitern des Unternehmens, die selbst ein Elektroauto fahren, angeregt und jetzt in die Tat umgesetzt. Die Aufladung des Auto-Akkus auf 80 Prozent dauert nur 20 Minuten und ist kostenfrei. Als Demonstrationsobjekt diente der Renault Zoe des Mitarbeiters und Betriebselektrikers Bernd Knöfel, eines von zwei E-Autos im Betrieb.
Die „E-Tanke“ ist rund um die Uhr öffentlich zugänglich und für jedermann nutzbar. Auch eine Ladestation für E-Bikes wurde installiert.



CDU-Landtagsabgeordneter Hans-Heinrich Ehlen richtet sein volles Augenmerk auf die Betankung des Renault Zoe. Dabei wird er von Samtgemeindebürgermeister Jürgen Husemann (Zweiter von links) sowie Thomas Müller, Holger Battling und Heinrich Willenbrock (verdeckt) beobachtet. Fotos Schnepel


Blick in das Innere des Elektrofahrzeugs Renault Zoe: Die digitale Anzeige dokumentiert, dass der Akku des Autos zu einhundert Prozent geladen ist. Der Wagen muss dazu nur 20 Minuten an die Steckdose.

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