Hans-Heinrich Ehlen

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Bremervörder Zeitung vom 25.11.2017

„Erntefest“ im Login-Park

Einweihung des Noerpel-Logistikzentrums in Elsdorf – 60 neue Arbeitsplätze

Von Thorsten Kratzmann

ELSDORF. Um die nächsten Jahrzehnte „hier Logistik zu machen“, sei er nach Elsdorf gekommen, sagt Firmeninhaber Stefan Noerpel-Schneider. Das Bekenntnis fiel Mittwoch während der Einweihung der 43 000 Quadratmeter messenden Halle des Logistikers Noerpel im Elsdorfer Gewerbepark. Rund 60 geladene Gäste fanden sich auf einem Innenbalkon ein, um der Zeremonie beizuwohnen.
Es ist noch nicht lange her, dass sich die Gäste zu ebener Erde im Zelt trafen, um die Grundsteinlegung zu verfolgen. Ende Mai war das. Der böige Wind hatte die Anwesenden in Sandwolken gehüllt. Am Mittwoch trieb der Wind Nieselregen in die Gesichter der Gäste, die dem Halleneingang zustrebten. Dazwischen lagen ein verregneter Sommer und ein stürmischer Herbstanfang mit viel Regen.
Doch diese widrigen Umstände haben nicht vermocht, den Fertigstellungstermin für das gigantische Gebäude in Gefahr zu bringen. Bereits Anfang Oktober hatte Noerpel die ersten Paletten seines Großkunden BP eingelagert. Vor Weihnachten soll die gesamte Halle mit vier Sektionen und knapp 42 000 Quadratmetern Lager- sowie rund 1 00 Quadratmetern Bürofläche fertig sein. Die Elsdorfer Dependance ist damit der größte Standort der Noerpel- Gruppe mit Hauptsitz in Ulm. Im kommenden Jahr sollen dort etwa 80 Mitarbeiter ihre Brötchen verdienen.
Den Mittwoch bezeichnete Elsdorfs Bürgermeister Andreas Bellmann im Beisein von Vertretern der beteiligten Firmen, der Samtgemeindeverwaltung, des Elsdorfer Rates und der Vereine als „besonderen Tag“. Das wurde nicht zuletzt daran deutlich, dass sich der ehemalige Landtagsabgeordnete Hans-Heinrich Ehlen eingefunden hatte.
Für ihn sei die Halleneinweihung „ein kleines Stück Erntefest“, frohlockte Ehlen und erinnerte daran, dass er „ein kleines Stückchen dazu beigetragen“ habe, die vor Jahrzehnten entwickelte Idee eines Gewerbegebietes an der A 1 bei Elsdorf zu realisieren. Projekte wie das von Noerpel dienten der Entwicklung des ländlichen Raumes, versicherte Ehlen und stellte fest, Elsdorf liege in der Mitte des Landkreises, in der Mitte zwischen Hamburg und Bremen, in der Mitte zwischen Kopenhagen und Amsterdam – „Elsdorf ist immer die Mitte“.

Dann prasselte Lob in geballter Form auf die Elsdorfer, die Kreisund die Samtgemeindeverwaltung ein. Im Namen von Projektentwickler Panattoni schwärmte Fred-Markus Bohne vom „perfekten Zusammenspiel“ mit den örtlichen Akteuren und davon, in Elsdorf gut aufgenommen worden zu sein. „Wir kommen gerne wieder.“ Mit Komplimenten wartete auch Firmeninhaber Stefan Noerpel- Schneider auf. Er dankte der Elsdorfer Politik und Bevölkerung für die „herzliche Aufnahme“.
Den involvierten Behörden attestierte Norpel-Schneider, eine „einzigartige Leistung“ vollbracht zu haben und lobte sie für die „außerordentlich zügige Bearbeitung der Anträge“. An den Bürgermeister gewandt, bekannte der Hausherr, er wünsche ihm „gute Gewerbesteuer-Einnahmen“ – damit alle etwas davon hätten.

 


Ein halbes Jahr nach der Grundsteinlegung übergab Panattoni-Manager Fred-Markus Bohne (Zweiter von links) den Schüssel an Firmeninhaber Stefan Noerpel-Schneider (Zweiter von rechts). Als Repräsentant des Großkunden BP nehmen sie Mathias Buschbeck in die Mitte. Hans-Heinrich Ehlen (rechts) und Bürgermeister Andreas Bellmann sind sich sicher, dass Gemeinde, Samtgemeinde und Landkreis profitieren.
Foto Kratzmann

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