Hans-Heinrich Ehlen

Mitglied des Niedersächsischen Landtags

Besuchen Sie mich auf Facebook

Besuchen Sie mich auf Facebook:

Aktuelles aus der Region:

zurück

Bremervörder Zeitung vom 25.01.2017

"Insel der Glückseligkeit"

CDU im Landkreis begrüßt das neue Jahr - Präsident der Landesjägerschaft referiert

Von Lars Warnecke

ROTENBURG. Im Zeichen der Wolfsthematik hat vor kurzem der Neujahrsempfang  des CDU-Kreis- und Gemeindeverbandes im Haus am Luhner Forst in Rotenburg gestanden Doch ehe der Gastredner, Helmut Dammann-Tamke, Mitglied des Landtags und Präsident der Landesjägerschaft, zu seinem ausführlichen Vortrag ansetzte, kam die örtliche Parteiprominenz zu Wort. Was brachte das Jahr 2016 und was wird 2017 bringen?

Zwischendrin immer mal wieder die Hand zur Faust ballen und danach die Finger ausstrecken das hilft – Kreisverbandschef Hans-Heinrich Ehlen und Eike Holsten, Vorsitzender des Rotenburger Gemeindeverbandes, müssen Druckstellen vom vielen Händeschütteln bekommen haben. Mehr als 200 Gäste begrüßten sie zum Empfang per Handschlag, darunter auch die beiden heimischen Bundestagsabgeordneten Kathrin Rösel und Oliver Grundmann (Stade) sowie die Landtagsabgeordnete Mechthild Ross-Luttmann nebst ihrem Gatten, Landrat Hermann Luttmann.
Sie alle rissen in ihren Grußworten Themen an, die die Menschen auch in diesem Jahr wohl nicht loslassen werden. Zwischen Brexit und Bundestagswahl, Trump und Flüchtlingen, Türkei und Tenor spannten sich ihre Ausführungen, die die Anwesenden mitunter mit wohlwollendem Applaus honorierten ,,Wenn man sich das Weltgeschehen so anschaut, gleicht unsere Region fast schon einer Insel der Glückseligkeit“, bemerkte Gastgeber Ehlen in seiner Ansprache zum Auftakt des neuen Jahres. Dafür müsse man dankbar sein. 2016, blickte der Landtagsabgeordnete zurück, sei allemal ein Jahr gewesen, das Deutschland verändert habe.
Diesen Gedanken griff auch Ross-Luttmann auf ,,Dass Terroristen Angst und Hass in unsere Regionen bringen, dürfen wir nicht zulassen". betonte die Unionspolitikerin. „Viele Menschen fragen sich, ob wir ausreichend geschützt sind." Nun liege es an der Politik, Antworten zu finden. „Aber bitteschön nicht mit populistischen Forderungen, das hilft uns nicht weiter, erklärte sie. Freiheit, Sicherheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit seien ihren Worten nach „Errungenschaften, auf die wir stolz sein können, die wir aber auch verteidigen müssen“.
„Wolf in Niedersachsen – aktueller Stand und Aussicht“ hatte Festredner Dammann-Tamke seinen anschließenden Vortrag überschrieben. Und nicht mehr und nicht weniger bekam das im Saal versammelte Publikum zu hören. Der Präsident der Landesjägerschaft weiß: Nicht überall im Land werde die Ausbreitung dieser Art mit Freude begrüßt. Für die Weidetierhalter sei der rasante Anstieg der Population durchaus ein Problem. Der Wolf habe hier einen idealen Lebensraum gefunden.
„Er findet Beute satt, kommt mit unserer Kulturlandschaft hervorragend klar“, ließ er wissen. Die Population wachse schnell und mit 30 Prozent sehr dynamisch.
Dammann-Tamke: „Der einzige Feind dieser Art ist der Straßenverkehr, denn Wölfe sind durch nationales und europäisches Naturschutzrecht geschützt, dürfen also nicht geschossen werden."
Am Ende, und auch das hat Tradition beim CDU-Neujahrsempfang, ließen sich die Parteimitglieder bei ungezwungenen Gesprächen die Hochzeitssuppe schmecken.
Für den musikalischen Rahmen sorgte dieses Mal die Rotenburger Gruppe „O Carolan‘s Delight“ mit Manfred Fänkel und Ingolf Lienau.


Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft, während seiner Rede zur Wolfsthematik beim Neujahrsempfang der CDU im Haus am Luhner Forst in Rotenburg.
(Fotos rk/Warnecke)


Am „Vorstandstisch“ Albert Rathjen (von links), Oliver Grundmann, Mechthild Ross-Luttmann, Hans-Heinrich Ehlen, Kathrin Rösel, Eike Holsten und Hermann Luttmann

zurück