Hans-Heinrich Ehlen

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Pressemitteilung vom 02. Juli 2015

Gute Perspektiven für den Milchmarkt

CDU-Agrar- und Wirtschaftspolitiker besuchen Deutsches Milchkontor in Zeven

Hannover.  Zum Meinungsaustausch trafen sich die Mitglieder der Arbeitskreise Landwirtschaft und Wirtschaft der CDU-Landtagsfraktion jetzt im Milk-Innovation-Center (MIC) des Deutschen Milchkontor (DMK) in Zeven. Sönke Voss, DMK-Geschäftsführer für den Bereich Landwirtschaft, berichtete über den über den aktuellen Milchmarkt nach dem Ende der Quotenregelung und informierte die Politiker über die internationale Marktentwicklung.

„Die Perspektiven für den Milchmarkt sind gut, denn mit wachsender Bevölkerung, besonders in den Drittländern, steigt auch der Bedarf“, erklärte Geschäftsführer Voss und wies auf den kontinuierlich starken Auslandsumsatz hin, der den Erfolg der Internationalisierungsstrategie von DMK dokumentiert.
Mit 26 Standorten in zehn Bundesländern und etwa 7400 Mitarbeitern ist die DMK Group Deutschlands größtes Molkereiunternehmen. Fast 9000 aktive Milcherzeuger beliefern die Molkerei jährlich mit rund 6,8 Milliarden Kilogramm Milch. „Die breite Aufstellung der Produkte ist unsere Versicherung für die Zukunft“, betonte Voss, der auch nach dem Wegfall der Milchquote für das zweite Halbjahr ein moderates Wachstum erwartet. 
Einig waren sich die Politiker, dass eine Rückkehr zur Mengenregulierung auf dem Milchmarkt der falsche Weg wäre. „Eine Rückkehr zu Mengenregulierungsinstrumenten, wie sie der Landwirtschaftsminister fordert, ist der falsche Weg, um die Milchpreis-Krise zu lösen", sagte Helmut Dammann-Tamke, agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Dem pflichtete auch der Landtagsabgeordnete Hans-Heinrich Ehlen (CDU) bei: „Es hat sich über Jahre gezeigt, dass sich der Milchpreis im wesentlichen am Weltmarkt gebildet hat – mit oder ohne Quote.“  Vielmehr habe die Milchquote gezeigt, so Dammann-Tamke, dass eine Mengenbeschränkung nicht zu auskömmlichen Preisen, sondern vor allem zu hohen volkswirtschaftlichen Kosten geführt habe. Nach Schätzungen von Experten seien in Deutschland in Form von Superabgabe, Kauf und Pacht von Milchquoten circa 15 Milliarden Euro in 31 Jahren verloren gegangen.
Das Quotenende erfordere neue Strategien, und dafür sieht sich das Unternehmen gut vorbereitet. Für steigende Milchmengen hat die DMK Group in Kapazitäten, Effizienz und Vermarktung seit 2012 rund 500 Millionen Euro investiert. Ulf Tabel, Werkleiter am DMK- Standort Zeven, erklärte den Politikern aus Hannover die Produktionsweise des neuen Pulverturms, eines der größten Investitions-Projekte der DMK Group.
Bei einem Rundgang durch das MIC erfuhren die Gäste vom Leiter der Entwicklung für Industrieprodukte, Thomas Mintus, wie mit modernster technischer Ausstattung neue Produkte und Verfahren entwickelt werden.

 

 

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