Hans-Heinrich Ehlen

Mitglied des Niedersächsischen Landtags

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Pressemitteilung vom 07.04.2015

Geringe Aufklärungsquote bei Straftaten

Ehlen: Zahl der Wohnungseinbrüche in Niedersachsen weiterhin erschreckend hoch – CDU fordert entschlosseneres Handeln von Innenminister Pistorius

Hannover/Kalbe Der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Heinrich Ehlen steht dem positiven Fazit von Innenminister Pistorius zur veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik kritisch gegenüber. Zwar sei das Sicherheitsniveau in Niedersachsen verglichen mit anderen Bundesländern relativ hoch - in vielen Bereichen gebe es dennoch Grund zur Sorge.  „Die Ordnungshüter im Landkreis Rotenburg haben im vergangenen Jahr sehr gute Arbeit geleistet“, sagt Ehlen im Hinblick auf die von der Polizeiinspektion Rotenburg vorgelegte Kriminalstatistik, die eine Aufklärungsquote von 61 Prozent ausweist. „Dennoch ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Niedersachsen weiterhin erschreckend hoch. Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote bei diesen Delikten im vergangenen Jahr auf unter 25 Prozent gesunken - nicht einmal jeder vierte Wohnungseinbruch wird aufgeklärt." Der CDU-Landtagsabgeordnete fordert angesichts dieser Zahlen ein entschlosseneres Vorgehen des zuständigen Innenministers. „Wir brauchen deutlich mehr Angebote für eine polizeiliche Beratung im Hinblick auf die Einbruchsprävention - und zwar ohne monatelange Wartezeiten", so Ehlen.
Zudem spricht sich der CDU-Politiker, in Absprache mit dem innenpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Adasch, für die Anschaffung einer Analyse-Software zur „Vorausschauenden Polizeiarbeit" aus, um das Vorgehen organisierter Einbrecherbanden zu durchleuchten. Durch präventive Polizeipräsenz könne so der Schutz in besonders gefährdeten Gebieten erhöht werden. „Das ‚Predictive Policing' wird in anderen Bundesländern bereits erfolgreich eingesetzt", sagt Ehlen. In Niedersachsen hat Innenminister Pistorius die Einführung dieser Analyse-Software bislang abgelehnt. „Wir werden im Landtag genau nachfragen, welche Strategie die Landesregierung zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen verfolgt", kündigt Ehlen an. „Bei einem Anstieg von Straftaten und einer gleichzeitig geringeren Aufklärungsquote darf die Landesregierung nicht zufrieden mit ihrer Arbeit sein."

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